Personenkomitee
DI Michael Hansmann Washington DC USA
Die S37 ist ein Wolf im Schafspelz. Die Schnellstraße wird der betroffenen Bevölkerung als Lösung für örtliche Verkehrsprobleme schmackhaft gemacht, ohne die negativen Folgen aufzuzeigen. Wenn sie nicht an einem künftigen Transitkorridor leben wollen kann ich ihnen nur eines ans Herz legen: Verlassen sie den Luxus der unkritischen Lebenshaltung. Informieren sie sich. Man kann was dagegen tun!
Dr. phil. Brigitta Elisa Simbürger Literaturwissenschaftlerin Waldstraße 62 60528 Frankfurt am Main
Man muss nicht gerade Marxist_in sein, um zu erkennen, dass die kapitalistische Ökonomie mit ihrem permanenten Wirtschaftswachstum zur Aufrechterhaltung der Konjunktur, nichts anderes als die Entfremdung, sprich Entwertung des Menschen sowie seiner Arbeitskraft und die Zerstörung des ökologischen Gleichgewichts, hervorgebracht hat. Noch mehr und noch schneller ist die Devise. Schnellstraßen müssen her, selbst wenn eine ganze Region unter den negativen Auswirkungen leiden muss. Nicht mit uns! Im Sinne einer nachhaltigen Verantwortung für Natur und Mensch - für den Erhalt jetziger und kommender Generationen -, muss den zügellosen, destruktiven Bestrebungen der Lobbyisten von Wirtschaft und Industrie und gewissen Politker_innen, die sich von diesen gängeln lassen, ein Ende gesetzt werden. Deshalb "Ja" zur mutigen Bürgerinitiative S37NEINDANKE!!!
Monika und Hans Petrovic Künstlerehepaar St. Georgen 22 8820 St. Marein bei Neumarkt
Wer eine Autobahn durch einen Naturpark baut, begeht eine Umweltsünde sondergleichen. Kultur-Landschaft dieser Region wird rigoros missachtet , vernichtet. Wer so unsensibel denkt, plant und bauen will, ignoriert die Lebensbedingungen jetziger und zukünftiger Generationen. Monika und Hans Petrovic.
Dr. Leopold Dorfer Arzt für Allgemeinmedizin Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Kontrollierte Akupunktur Universitätslektor der Medizinischen Universität Graz Vorsandsmitglied und Referent der Europäischen Akademie für Akupunktur
Verkehr ist wichtig. Sowohl für die Lebensqualität der Personen, die davon persönlich profitieren als auch für die Wirtschaft einer ganzen Region. Gerade in ökonomisch benachteiligten Gebieten wie den Bezirken Judenburg, Murau und Tamsweg ist eine weitere verkehrsmäßige Erschließung wünschenswert und würde private und wirtschaftliche Vorteile bringen. Das ist sicherlich richtig. Aber: Bei all diesen Argumenten, die keinesfalls unberücksichtigt bleiben dürfen, darf nicht vergessen werden, was an Nachteilen für die entsprechenden Regionen zu erwarten sind: Das Verkehrsaufkommen wird sich laut Voraussagen bei gleichen Straßenbedingungen bis 2020 im privaten Verkehr verdoppeln und im Güterverkehr verfünffachen. Bei Verbesserung der Verkehrsanbindung ist von einem extremen und sprunghaften Ansteigen der Belastung mit allen ökologischen und medizinischen Folgen auszugehen. Aus medizinischer Sicht ist nicht nur mit einer Belastung durch Lärm, Staub und Abgasen zu rechnen sondern a la long mit unberechenbaren Folgekosten für die Volkswirtschaft, die in keiner Statistik aufscheinen. Die wirtschaftliche Situation einer Region kann einerseits zwar verbessert werden, gleichzeitig wird der Charme einer Gegend dadurch aber in einem Handstreich zerstört. Das widerspricht einer zukunftsgerichteten Regionalentwicklung, bei der die Ruhe und Naturbelassenheit einer Zone wie dem oberen Murtal in kommenden Jahren ein unbezahlbarer Pluspunkt sowohl als Lebensraum als auch als Tourismusgebiet sein kann.
Fritz Gurgiser / Transitforum Tirol 6134 Vomp Teuerung,
Armut, Sozialmärkte werden überlaufen, Pendlertarife zu hoch, Mieten ebenso - und was fällt unserer Regierung ein? Beton, Asphalt, breite und riesige Umfahrungen, Megatunnels Brenner und Koralm - oder andere "dunkle Kanäle". Wer heute Transitschneisen durch unsere einzigartig schöne und sensible alpine Landschaft schlagen will, ruiniert die Gesundheit und die Wirtschaft in diesen Regionen und damit die Zukunft der nächten Generationen.
Wolfgang Krenn Präsident PLATTFORM OST Verein zur Förderung des Zugangs zu osteuropäischen Sprachen und Kulturen 1220 Wien Donaustadtstr. 30/4/3
Als Präsident des gemeinnützigen Vereines Plattform Ost, Verein zur Förderung des Zugangs zu osteuropäischen Sprachen und Kulturen möchte ich festhalten, dass das menschliche Miteinander nicht durch eine offensive Verkehrspolitik, sondern durch das Verstehen der Menschen in Europa gefördert werden muss. Gerade der weite Transport von Lebensmitteln ist in der heutigen Zeit nicht sinnvoll. Europa ja, Verständigung ja, aber dass die dicken Brummis unsere Heimat zum spektakulären Transiterlebnis machen, das nein. Die vielfältige Kultur und die Sprachenvielfalt Europas sollten uns bereichern und begeistern, nicht jedoch, das Einheitsangebot in jedem Einkaufsmarkt. Nehmen Sie sich doch einmal ein Beispiel an Tschechien: Der Tscheche achtet darauf, einheimische Qualität zu kaufen. Wäre das nicht ein Vorbild für uns Österreicher?
Ing. Mag. Kurt F. Scherwitzl Vzbgm. Maria Saal
Als allererster, der im Gemeinderat schon vor Jahren, und lange bevor es die Bürgerinitiativen BIUZ und VERKEHRT gab, lange bevor unsere GRÜNEN auf dieses Thema aufmerksam wurden, unseren jetzigen Landeshauptmann und damaligen Landesverkehrsreferenten Gerhard Dörfler, vor dem versammelten Gemeindevorstand gesagt hat, dass wir diesen Ausbau weder wollen noch brauchen, bin ich stolz darauf, dass es nun eine breite Front von Bürgerinitiativen in Kärnten und der Steiermark gibt, die einen Ausbau der S 37 zu einer Autobahn bzw. Schnellstraße mit Autobahncharakter ablehnen und verhindern wollen. Ich war immer und bin nach wie vor der Meinung, dass wir Maria Saaler mit einer Autobahn ein „Geschenk" bekommen, das wir weder brauchen noch wollen. Ich war es auch, der als Fraktionsobmann der SPÖ Maria Saal, gemeinsam mit unserem neuen Bürgermeister Walter Zettinig, dafür gesorgt hat, dass der Gemeinderat seine Meinung revidiert und einen klaren Beschluss gefasst hat.
Prof. Dr.Veronika Ospina Kammerer, Florida State University und Saint Leo University
Sie kennen vielleicht das Gefühl, fern der Heimat zu sein und dann besonders das zu schätzen was die Heimat so wertvoll macht. So geht es auch mir, die in Florida lebt und arbeitet. Ich bin und bleibe Oestereicherin und damit meiner Heimat St.Lorenzen/Scheifling bzw. Steiermark und Kaernten sehr verbunden. Da ich im Gesundheitswesen wissenschaftlich arbeite, sehe ich es als meine Verantwortung, für die Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität einzutreten. Gesundheit ist unteilbar und in den alpinen Lagen durch den Bau einer Autobahn bzw.Schnellstrasse besonders gefährdet. Ich danke den vielen Bürgerinitiativen, für ihre zukunftsorientierte Arbeit.Es ist Basisarbeit und Grundstein zur regionalen Entwicklung.








